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Lebensmelodien - Zum Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus

Lebensmelodien  -  Zum Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus
Veröffentlicht von Ebba Zimmermann am Di., 11. Jan. 2022 14:58 Uhr
STAUNEN - ERINNERUNGSORTE

„Lebensmelodien“ – das sind jüdische Melodien, die im Zeitraum von 1933 bis 1945 komponiert, gesungen oder gespielt wurden. Am 25. Januar erklingen Melodien aus der ehemaligen Sowjetunion, den Städten Warschau und Florenz. Es sind Melodien, die in den unmenschlichsten Situationen Hoffnung und Trost gespendet haben, die in den Lagern geholfen haben zu überleben – oder auch von dieser Welt Abschied zu nehmen.

Anlässlich des Gedenktags an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar lässt der Klarinettist Nur Ben Shalom gemeinsam mit seinem Nimrod-Ensemble die Lebensmelodien in einer Synagoge erklingen. Das Ensemble (Nur Ben Shalom/Klarinette, Christophe Horak/Violine, Francesca Zappa/Viola) musiziert gemeinsam mit Oscar Bohórquez (Violine), Claudio Bohórquez (Violoncello), Michael Cohen-Weissert (Klavier) und Kantor Isidoro Abramowicz (Gesang). Dazu liest der Schauspieler Gunter Schoß biografische Texte über die Menschen, die diese Musik in der Zeit von 1933 bis 1945 komponiert, gesungen und musiziert haben.

Lebensmelodien  -  Zum Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus
25. Januar 2022, 19 Uhr
Synagoge Pestalozzistraße, Pestalozzistraße 14, 10625 Berlin

Der Eintritt ist frei, es gilt voraussichtlich 2G (Teilnahme nur für Geimpfte oder Genesene). Bitte tragen Sie während der gesamten Veranstaltung einen Mund-Nasen-Schutz und beachten Sie eventuelle Änderungen der Infektionsschutzregeln bis zum Veranstaltungsdatum.

Bitte melden Sie sich zur Teilnahme unbedingt an auf www.lebensmelodien.com/konzert-synagoge

Zum Hintergrund:
Die „Lebensmelodien“ werden in Konzerthäusern, Schulen, an öffentlichen Orten, in Synagogen und Kirchen aufgeführt. Das Projekt wurde vom Kirchenkreis Tempelhof-Schöneberg initiiert und wird in Kooperation mit dem interreligiösen Netzwerk „Grenzgänge“ ermöglicht, dem neben der Evangelischen Akademie zu Berlin auch die Alhambra Gesellschaft, der Kirchenkreis Tempelhof-Schöneberg, die Apostel-Paulus-Gemeinde und das Berliner Missionswerk angehören.

Dieses Projekt wird vom Antisemitismus-Beauftragten des Bundes gefördert.