Evangelische Schulstiftung

Veröffentlicht am Di., 10. Feb. 2015 13:42 Uhr
LERNEN - SCHULEN

Evangelische Schulen sind als Schulen in freier Trägerschaft wesentlicher Bestandteil des öffentlichen Schulwesens. Als staatlich anerkannte Schulen erteilen sie gleichwertige Zeugnisse; als Schulen in freier Trägerschaft haben sie einen besonderen Freiraum zur Ausgestaltung von Schulleben und Unterricht. Evangelische Schulen sind offen für alle Kinder unabhängig ihrer konfessionellen, religiösen, sozialen oder ethnischen Herkunft.

Begegnest Du einem Kind, so begegnest Du Gott auf frischer Tat. In jedem Menschen ein Geschöpf Gottes sehen, ist die Grundlage des christlichen Menschenbildes. Und dies ist der Grundgedanke unserer Schulen. Nur wenn ein Mensch erfährt, dass er geachtet und akzeptiert wird, sind die Voraussetzungen für erfolgreiches Lernen gegeben. Davon sind wir überzeugt. Unsere Schulen haben daher den ganzen Menschen im Blick. Sie verbinden christliche Bildungstradition mit innovativer Pädagogik. Evangelische Schulen in Berlin und ihre Schulprofile finden Sie auf der Website der Evangelischen Schulstiftung.


Erwünschte Pluralität

Protestantismus und Uniformität, das passt nicht zusammen. Entsprechend unterschiedlich sind auch die Schulen unserer Stiftung. Nahezu alle Schulformen sind vertreten, Oberschulen mit Praxisbezug, Gymnasien mit langer Tradition, reformpädagogische Grundschulen, Schulen von "ABC bis ABI", die berufsbildende Schule im Sozialwesen. Diese Pluralität ist erwünscht. Doch das Bekenntnis zur Vielfalt bedeutet keineswegs Beliebigkeit.

Fundament sind der christliche Glaube und ein Menschenbild, das jeden Menschen als Geschöpf Gottes sieht. Daraus folgt die Achtung der Individualität und die Sicht auf den ganzen Menschen. Evangelische Schulen wollen "gute“ Schulen sein, sie wollen zu Leistung motivieren, aber niemanden darauf reduzieren. Sie legen Wert darauf, Verfügungs- und Orientierungswissen zu verbinden, schaffen Freiräume zur Entfaltung der Persönlichkeit und leben ein offenes, christliches Miteinander.


Foto: Helene Sonza / pixelio

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