Zur Ehre Gottes

Veröffentlicht am Di., 10. Feb. 2015 11:29 Uhr
STAUNEN - KIRCHEN

Zahlreiche Architekten haben in Berlin ihre Spuren hinterlassen – auch und besonders im Kirchenbau. Zu ihnen zählen die Kirchenbaumeister Karl Friedrich Schinkel, Otto Bartning, Friedrich August Stüler, Fritz Höger, aber auch zahlreiche Künstler, die sich in der Gestaltung von Fenstern und Innenräumen verewigt haben. Wir stellen Ihnen einige davon vor.

Schinkelsche Vorstadtkirchen

Als Schinkelsche Vorstadtkirchen oder Berliner Vorstadtkirchen werden vier klassizistische Kirchengebäude bezeichnet, die in den 1830er Jahren von Karl Friedrich Schinkel entworfen und erbaut wurden. Die heute zentral im Bezirk Wedding gelegenen Kirchen wurden seinerzeit gebaut, um die Bevölkerung in den durch die Industrialisierung wachsenden Siedlungsgebieten am Stadtrand zu betreuen. Drei der Kirchen werden heute noch als Kirchengebäude genutzt. Die im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigte Elisabethkirche wird derzeit saniert.

Johanniskirche

Nazarethkirche

St. Pauls-Kirche

Elisabethkirche

 

Die Roten Kirchen der Kaiserzeit

Kirchenjuste wurde die letzte deutsche Kaiserin auch genannt. Dem Engagement von Auguste Viktoria und dem 
Deutschen Kirchenbauverein verdankt Berlin 38 Kirchenneubauten. Damit wollte das Kaiserpaar der Sozialdemokratie evangelische Werte entgegen setzen. Die meisten der Roten Kirchen befinden sich deshalb in den ehemaligen Arbeiterquartieren Prenzlauer Berg, Wedding, Kreuzberg und Schöneberg. Foto: stevy76/wikipedia
 
Architekten des 20. Jahrhunderts
 
Funktionalität statt Schmuck und das Experimentieren mit neuen Formen und Materialien bestimmten den Kirchenbau nach der Kaiserzeit. Während die Jugendstilkirchen noch mit Verzierungen arbeiten, sind spätere Gotteshäuser an die funktionale Schlichtheit der Bauhausarchitektur angelehnt. Wir stellen Ihnen Kirchen vor, die zwischen 1909 und 2000 erbaut wurden. Foto: Constanze Flamme
 
Foto: Cornelia Kästner
 

 

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